Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Hallo zusammen,

gestern nachmittag (4. November) führte Stefan einer Handvoll junger Leute (als Zaungast war ein interessierter Vater eines der Jungs mit dabei) seinen 3-D-Drucker vor. Mit einer kleinen PowerPoint-Präsentation als Einstieg erläuterte er die Grundlagen. Dann wurde aus dem Zuschauerkreis gewünscht, er solle eine Spielfigur für Monopoly erstellen. Stefan erläuterte zunächst das entsprechende Programm und konstruierte das Entsprechende - nicht zu groß, damit der Druck in angemessener Zeit fertig gestellt werden konnte.

Dieser Nachmittag war der Einstieg für eine Reihe weiterer Vorträge, innerhalb derer gezeigt werden soll, wie Funkamateure mit der Technik verhaftet sind. Die Schlauberger unter den Lesern dieser Zeilen werden einwenden, dass ein 3-D-Drucker zwar vordergründig nichts mit Amateurfunk zu tun hat. Aber: wie wollen wir Nachwuchs gewinnen, wenn wir uns nur hinter unseren Funkgeräten verstecken und nur mit uns selbst beschäftigen? Allen interessierten Zuhörern unserer (künftigen) Vorträge wollen und sollen wir das Interesse an der Technik vermitteln. Dies soll als Beginn für eine Vorbereitung zur Afu-Lizenzprüfung gedacht sein.

Ich empfehle an dieser Stelle dringend, die beiden Beiträge auf Seiten 63 ff. im November-Heft der CQ DL zu lesen! Am vergangenen Sonntag war ich bei der Distriktsversammlung in Forchheim anwesend. Die Stadt hat circa 30.000 Einwohner, der OV B 26 über 130 (!!!) Mitglieder. Dies geht im Wesentlichen auf eine intensive Arbeit vieler Mitglieder zurück. Übrigens: der neu gewählte Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Forchheim, Dr. Uwe Kirschstein, ist selbst Inhaber einer Afu-Lizenz! 

Sich zurücklehnen und darauf warten, dass die da '"oben" schon etwas machen - das reicht eben nicht aus. Wir haben Mitglieder mit Ausbildungslizenz. Die könnten sich beispielsweise etwas Zeit nehmen und mit jungen Leuten etwas Betrieb an unserer Clubstation machen. Wir sind im Jugendhaus mit Geräten ausgestattet, um die uns andere Ortsverbände beneiden. Diese Geräte sind kein Heiligtum!

Im April/Mai 2017 sind weitere Vorträge geplant. Stefan wird über das Umfeld von Drohen berichten, ich werde anschließend den Vortrag über Handy, Navi und Funkuhr halten, der im Herbst leider ausfallen musste.

Der Vortrag von Stefan am vergangenen Freitag ist bei allen Beteiligten positiv aufgenommen worden - ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!

Norbert, DL8NAD