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Fotos sortieren

 

Eines vorweg. Hier geht es nicht um Papierbilder, sondern um die heutzutage übliche elektronische Variante. Digitalkameras sind weit verbreitet. Fast jeder besitzt eine. Sicherlich gibt es Unterschiede in der Qualität der Kameras und den damit gemachten Bildern. Auch macht jeder mehr oder weniger Bilder. Eine Frage kommt aber sicherlich früher oder später. Wie sortiere ich den Wust an Bildern? Wie sichere ich das ganze? Um diese Fragen geht es mir. Ich versuche das Thema ein wenig zu umreisen und gehe auch auf einige, meiner Meinung nach nicht uninteressante Aspekte am Rande ein.

 

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Überlegungen und Randbedingungen:

Die Bilder sollten schnell abgelegt werden können. Die Bilder müssen nicht umbenannt werden. Ebenso sollen einzelne Bilder schnell gefunden werden. Was sich bei tausenden von Bildern immer als relativ erweist. Eine, oder besser mehrere Sicherungen sollen schnell und unkompliziert erstellt werden können. Das Dateisystem sollte nicht überlastet werden um Datenverlust vorzubeugen.

Weiterhin empfehle ich jedem dringend die Originale aufzuheben. Also keinesfalls mittels Software „kleiner Rechnen“. Was an Bildinformation einmal weg ist, kommt nie wieder! Ebenfalls empfehle ich immer möglichst viele Bilder zu machen. Die Chance für ein gutes Bild erhöht sich beträchtlich. Hierbei empfehle ich ebenfalls alle Bilder aufzuheben und nicht vermeintlich „schlechte“ auszusortieren. Man weiß nie, ob man es mal brauchen kann. Wenn man Bilder bearbeitet, nicht das Original überschreiben, sondern den Namen anpassen.

 

Mein Vorschlag: Ein Tag, ein Ordner!

Klingt erst mal einfach. Jedoch gibt es noch einige Details ohne die es nicht funktioniert. Das klingt zwar nach einem Nachteil, ist aber ein immenser Vorteil. Es wird keine Software zum Sortieren benötigt und wir bleiben Betriebssystem unabhängig. Aber fangen wir erst mal an. Ich setzte voraus, dass Sie ihren Computer soweit beherrschen, dass sie Ordner und Unterordner anlegen können und wissen wie man Files kopiert. Hierbei ist es übrigens komplett egal welches Betriebssystem sie benutzen. In meinem Beispiel gehe ich von Laufwerk C: aus. Wer mehrere Festplatten, ein Netzwerk oder eine NAS hat bitte entsprechend ändern.

 

Erster Ordner: C:\Daten

Naja, klingt jetzt nicht nach Bildern. Gebe ich zu. Wenn Sie aber ein wenig weiter denken, haben Sie sicherlich noch andere Daten. Briefe, Rechnungen und haste nicht gesehen. In einem anderen Beitrag beleuchte ich dies ebenfalls. Im Zusammenhang mit dem Thema: „Daten sichern und sortieren“ empfiehlt sich dieses Vorgehen sehr.

 

Zweiter Ordner: C:\Daten\Fotos

Jetzt kommen wir dem Ganzen schon etwas näher. Zumindest klingt es schon nach Bildern. Da diese Methode auch für Anderes anwendbar ist, können wir hier schon mehrere Anwendungsgebiete abdecken. Beispiel: Rechnungen und Bons die man scannt und ablegt. Die Bons auf Thermopapier vergilben eh sehr schnell und oft genügt eine Kopie für Garantieansprüche.

 

Dritter Ordner C:\Daten\Fotos\KnipseXYZ40

Klingt erst mal lustig, ist aber absolut ernst gemeint. Spätestens wenn Sie sich eine neue oder Zweitkamera zulegen, werden Sie es merken warum. Auch hat oft der Lebenspartner eine Kamera oder die Kinder „erben“ die Abgelegte. Wenn Sie also eine Minolta F5000 ihr eigen nennen, sollte der Ordner wie folgt heißen:

C:\Daten\Fotos\Minolta_F5000

Beachten Sie bitte den Unterstrich. Der kann sein, muss aber nicht.Sie benötigen ihn, bei älteren Rechnern die mit Leerstellen Probleme machen.

Ich benutze momentan eine Nikon D50, meine Frau eine S8000. Die oben erwähnte F5000 und ein HP haben bereits ihr Leben ausgehaucht. Entsprechend schaut es bei mir wie Folgt aus.

C:\Daten\Fotos\HP_300

C:\Daten\Fotos\Minolta_F5000

C:\Daten\Fotos\Nikon_S8000

C:\Daten\Fotos\Nikon_D50

C:\Daten\Fotos\von_anderen

Wer es aufmerksam gelesen hat fragt sich was der Ordner „von_anderen“ da sucht. Wie schon der Name sagt, es geht um Bilder die mir netterweise Verwandte oder Bekannte gegeben haben. Geht euch sicher auch so. Dazu später mehr.

 

Vierter Ordner C:\Daten\Fotos\KnipseXYZ40\2011

Als nächstes kommt ganz einfach das Jahr. Das ändert sich nicht so oft, erleichtert die Sache aber ungemein. Erstens erhalten Sie so einen Jahresüberblick und zweitens entlasten Sie das Dateisystem.

 

Fünfter Ordner C:\Daten\Fotos\KnipseXYZ40\2011\20110306 Geb. Erna 80

Endlich am Ziel. In so einem Ordner kommen die Bilder. Der Name des Ordners hat einen bestimmten Aufbau. Als erstes acht Zahlen die sich wie folgt zusammensetzen. Vier Stellen für das Jahr + zwei Stellen Monat + zwei Stellen Tag. So ergibt es sich, dass der Verlauf des Jahres chronologisch vom Computer aufgelistet wird. Dahinter noch drei Stichpunkte, das genügt völlig. Manche Menschen neigen dazu einen ganzen Roman zu schreiben. Es muss auch kein kompletter Satz sein. Auch Abkürzungen erfüllen ihren Zweck. Versuchen Sie es, es genügen wirklich drei oder maximal vier einzelne Wörter. Mehr ist Ballast, um nicht zu sagen Blödsinn! Wenn Sie später Bilder suchen dauert es nur länger bis Sie wissen was in diesem Ordner ist.

Hier hinein kopieren Sie einfach die Bilder von diesem Tag. Nicht umbenennen, nicht bearbeitet und auch nicht aussortiert. Einfach nur rein damit! Und jetzt wissen Sie warum es so schnell geht die Kamera zu entleeren. Sie brauchen normalerweise nur einen Ordner an der richtigen Stelle zu erstellen.

 

Der Spezialordner „von_anderen“

Das ist sozusagen der „Resteschlucker“. Hier kommt das rein, was man nicht einer Kamera zuordnen kann und meistens von anderen stammt. Deshalb auch dieser Name. In diesem Ordner werden wiederum Ordner erstellt. Bruder, Schwester, Schwager, Onkel, Erich oder Miriam. Egal, Hauptsache Sie wissen wer es ist. Darunter nun wieder Ordner. Wie gewohnt einen mit der Jahreszahl. Darin wiederum Ordner mit JahrMonatTag + Stichworte. Wie schon oben auch, nur nicht Abweichen vom Prinzip. Und schon sind diese Bilder auch aufgeräumt.

 

So findet man das gesuchte Bild. Die Denkweise beim Suchen.

Das es sich bei Fotos um Daten handelt liegt auf der Hand, und so ist man schnell bei C:\Daten\Fotos. Da der Kauf einer Kamera einem neuem Spielzeug (zumindest bei vielen Zeitgenossen) entspricht, weiß man normalerweise welche Knipse man benutzt hat. Schon ist man wieder einen Ordner weiter. An das Jahr kann man sich meist auch ganz gut erinnern. Was die Auswahl wieder einschränkt. Jetzt sieht man schon das ganze Jahr vor sich. Da ein Jahr nur maximal 366 (Schaltjahr hi hi) Tage hat, abzüglich der Tage an denen Sie nicht fotografiert haben, ist die Menge überschaubar. Man kann sich oft noch an die Jahreszeit erinnern. War es warm, dann war es sicherlich nicht im Januar. Hat es geschneit dann scheidet Juli meistens aus. Weihnachten, Ostern und diverse Geburtstage sind auch fixe Termine. Die Stichworte des Ordners geben einem die letzte Sicherheit. Sie sind am Ziel und haben ihre Bilder gefunden. Wenn Sie sich im Jahr unsicher sind, egal. Das macht das Suchen nicht wesentlich länger. Dann geht es halt ein Jahr vor oder zurück. Irren ist Menschlich.

 

Datensichern mit externer Festplatte

Es könnte auch heißen Festplatten, also Mehrzahl. Ich jedenfalls mache es so. Alle 1-2 Jahre eine neue und größere externe Festplatte. Irgendwann geht die Alte eh kaputt und auf den neuen passt mehr drauf. So passt sich die Kapazität der wachsenden Anzahl von Bildern mit an. Das ist mir lieber als „Scheiben“ brennen. Aber jeder so wie er mag. Im Grunde kopiert man einfach alles. Hierbei empfiehlt es sich den ganzen Ordner Daten zu nehmen. Wie oben erwähnt wird anderes dabei auch gleich mit gesichert. Eine feine Sache sei noch erwähnt. Zum kopieren gibt es kleine Helferlein. Erwähnen möchte ich die frei erhältliche und kostenlose Software Freefilesync. Es gibt sicherlich noch mehr. Im Grunde Vergleicht die Software zwei Ordner und kopiert nur das, was nötig ist. Also alles Neue oder das was sich geändert hat. Vorsicht, solche Software hat noch andere Einstellmöglichkeiten die zu einem unerwünschten Ergebnis führen, oder gar zum Datenverlust. Also Augen auf!

 

Datensichern mit „Scheiben“

Ich sage bewusst „Scheiben“, weil wir mittlerweile von CD über DVD uns zu BlueRay entwickelt haben. Eines kann ich mir nicht verkneifen zu sagen. Ich habe sehr viele alte CD's die heute noch lesbar sind, im Gegensatz dazu aber einen großen Stapel an DVD's die schon kleinere bis größere Fehler aufweisen. Ich habe aus dieser Erfahrung heraus meinen Schluss gezogen.

Nun aber zum Vorgehen. Sie möchten sicherlich nicht jedes mal einen Rohling vergeuden wenn er mangels Bildern nur zu 5% gefüllt ist. Schlaumeier werfen jetzt ein, das man einen Rohling auch erweitern kann. Also mehrmals nacheinander Daten hinzufügen. Klar das geht, aber schon mal probiert eine so erzeugte Scheibe, womöglich noch nicht abgeschlossen, in einem anderen Laufwerk oder Rechner zu lesen? Kann gehen, muss aber nicht. Besser ist es einen Rohling zu schreiben, abzuschließen und die Daten auch sofort zu prüfen. Weiterhin tut man gut daran die niedrigste Brenngeschwindigkeit zu wählen. Die Daten halten so einfach länger.

Im gegensatz zur Sicherung mit externer Festplatte würde ich nicht den ganzen Ordner C:\Daten sichern, sondern nur C:\Daten\Fotos. Weiterhin würde ich Sicherungen getrennt nach Kamera vorschlagen. Meine Empfehlung lautet demnach so. Sie brennen immer nur komplette Tage einer Kamera die Zeitlich zusammenhängen und beschriften die gebrannte Scheibe sofort entsprechend. Zum Beispiel: „KnipseXYZ 20110323 bis 20110517“. Scheibe ordentlich aufräumen und am besten auch in ein Juwel-Case (Hartplastik). Wenn es wieder an der Zeit ist, weil genügend Bilder neu sind, sodass sich das brennen lohnt, erneut brennen. Dann könnte die nächste Beschriftung so sein: „KnipseXYZ 20110520 bis 20110903“.

Für die ganz exakten Zeitgenossen, eine laufende Nummer ist auch möglich falls die Abstände der Tage sehr groß sind. Auf jedem Fall sind Sie immer im Bilde. Wissen was gesichert wurde, und noch wichtiger, was noch gesichert werden muss. Sollte Sie Bilder bearbeiten in einem Ordner der bereits gesichert wurde, ist zumindest das Original gesichert. Bei vorheriger Methode mit externen Festplatte wäre dies kein Problem, da erneut kopiert und ergänzt wird.

 

Datensicherung, ein Wort allgemein dazu

Da ich beruflich mit Computern zu tun habe, habe ich schon oft genug gesehen das Daten weg waren. Ob nun ein Hardwaredefekt oder Software die Ursache war. Die Gesichter der Betroffenen war immer sehr lange. Bei denen ohne Datensicherung entsprechend länger. Auch ich bin schon in diese Falle getappt, leider. Der Dank meiner Familie ist mir nach Jahren immer noch gewiss. Sicherlich kann man ab und zu mit Spezialprogrammen oder Labors (die nehmen aber richtig Geld dafür!) manches retten, aber nicht immer alles.

Gewöhnen Sie sich an in regelmäßigen Abständen ihre Daten zu sichern. Nehmen Sie doch ein USB-Festplatte und oben genanntes Programm. Wenn Sie ihre Kamera „ausgeleert“ haben dauert das anschließende sichern nur noch wenige Sekunden bis Minuten. Eine CD wird dann zusätzlich noch gebrannt wenn es sich lohnt und diese annähernd voll wird. Eine externe Festplatte die zum Datensichern dient, sollt auch nur dann angeschlossen werden wenn Sie sichern wollen. Die restliche Zeit bitte vom Strom trennen, vom PC abklemmen und in einem Schrank oder möglichst sogar anderem Zimmer lagern.

 

Fragen und Argumente

In diesem Block möchte ich noch auf Fragen (oder Argumente) eingehen die mir schon des öfteren zu Ohren gekommen sind. Es gibt sicherlich noch andere Methoden um seine Bilder in den Griff zu kriegen. Mir wurde aber noch keine bessere Methode gezeigt die mich überzeugen konnte. Von Profis die Auftragsnummern haben einmal abgesehen. Deshalb fange ich gleich mal mit dem ersten an.

Brauch ich nicht, bei meiner Kamera war ein prima Programm dabei.

Klar, oft liegt eine Software dabei. Die nimmt einen das Kopieren ab und man kann prima Kategorien festlegen und weiterhin sogar noch Texte zum Bild schreiben. Auch im Laden werden viele Programme zu diesem Thema verkauft. Im Internet gibt es auch jede Menge kostenloses dazu. Kurz gesagt: Ist alles Käse! Klingt hart, aber ich begründe es mal. Meist kopieren diese Programme alle Bilder in einen Ordner zusammen oder benennen, wenn sie mehrere Ordner anlegen, die Ordner irgendwie. Da ihre Kamera eine laufende Nummer im Namen mit verwendet, kommt es beim „überdrehen“ (Kamera fängt bei Null an) zum überschreiben. Oft weiß man nicht wo die Bilder abgelegt werden. Die Datensicherung ist entsprechend komplizierter. Wenn das Programm mal „ab raucht“ sind in der Regel jegliche Kategorien und Kommentare weg. Kurz gesagt, man fängt von vorne an. Und wer weiß dann noch alles? Nehmen wir an Sie schaffen es diese Hürden zu nehmen, spätestens bei einem neuem Rechner mit neuem Betriebssystem kann es ihnen blühen, dass genau diese Software eben nicht mehr funktioniert. Oder Sie kaufen eine neue Kamera. Manche Software verweigert ihren Dienst zusammen mit anderen Kameraherstellern. Spätestens jetzt sollte klar sein warum ich es als „Käse“ bezeichne.

Ich möchte sofort alle Bilder vom Enkel(in), deshalb sortiere ich die in den Ordner „Enkel“. Das ist doch viel schneller so.

Statt Enkel könnten Sie auch wahlweise mein Urlaub, mein Haus, mein Boot oder meine Frau einsetzen. Das daraus entstehende Chaos ist immer gleich. Zum Thema Urlaub ein Orginalsatz, live erlebt: „Zefixx, hab ich das jetzt -Urlaub in Tirol- oder -Tirolurlaub- oder 2008 Urlaub in Tirol- genannt“. Entsprechend lange schaute ich dem Leidenden beim suchen zu. In meinen Augen noch härter diejenigen, die tatsächlich Ordner angelegt haben die nach dem lieben Enkeln/Kindern benannt sind. Nennen wir es Fritz. Nun stand das Nächste an. Nennen wir es Anna. Meine erste Frage war: „Und wo kommt das Bild hin wenn Fritz UND Anna drauf sind?“ Die Antwort weiß ich leider nicht mehr, meine Ohren gingen auf Notaus um das Gehirn vor dieser Logik zu bewahren. Stellen Sie sich mal eine Patchworkfamilie vor in dritter Ehe mit 7 Kindern und 12 Enkeln. Restliche Verwandtschaft mal gönnerhaft unterschlagen, ergibt die Kinderschar alleine 84 Ordner. Theoretisch möglich, aber wissen sie noch ob auf dem Bild was Sie suchen Kind A, A+C oder A,B+C drauf waren. Chaos! Heißt der Ordner Fritz_und_Anna oder Anna_und_Fritz?

Und was mache ich mit den Bildern die ich bearbeitet habe?

Ganz einfach. Legen Sie es dahin, wo auch das Original liegt. Nur nennen sie es anders. Wenn es im Original DSC00356.JPG heißt könnten Sie es bearbeitet als DSC00356_b.JPG speichern. So ist dann auch c, d usw. möglich. Man weiß ja nie was man noch braucht. Außerdem sieht man sofort das hier ein Bild bearbeitet wurde. Sie liegen ja untereinander.

Wenn ich die schlechten Bilder lösche, kann ich sie besser vorführen am Rechner.

Wenn Sie Bilder in trauter Runde zeigen wollen, kopieren sie die Bilder vorher in einen separaten Ordner. Als Kopie versteht sich. Original immer dort lassen wo es hingehört. Meistens rentiert sich auch das bearbeiten. Schließlich wollen sie doch eine schöne Dia-Show vorzeigen. Sie werden sich wunder wie alleine der gewählte Bildausschnitt das Bild verändert. Wenn Sie so etwas öfter machen, legen sie doch einen Ordner an c:\Daten\Fotos\DiaShows.

Schlechte Bilder lösche ich, die nehmen nur Platz weg.

Nein, auch wenn die Qualität oder das Motiv schlecht ist. Manches mal braucht man eben genau dieses Motiv oder diesen Gesichtsausdruck. Zumindest aber kann man sehen was falsch gelaufen ist. Wenn sie sich mit dem Fotografieren näher beschäftigen, können Sie aus den Metadaten lesen wie die Kamera eingestellt war und so daraus lernen wie Sie es besser machen.

Der Urlaub dauert 7 Tage. Da nehme ich nur den Ersten Tag als Ordnername und Stichwort Urlaub.

FALSCH! TRÖÖÖT! Ein Tag, ein Ordner. So könnten dann die Stichworte eben Anreise, Strand, Busrundfahrt, Heimatabend, Weinprobe und Abreise heißen. Zum Bilder herumzeigen dann eben wie oben schont erwähnt vorgehen.

Nachmittags Kaffee bei Oma und Abends noch Bierzel. Ein Ordner weil ein Tag?

Nun, fleißige Knipser kommen bei solchen Gelegenheiten auf eine stattliche Anzahl von Bildern. In diesem Fall würde ich zwei Ordner Anlegen. Auch wenn sie das gleiche Datum vorne haben, so unterscheiden Sie sich doch in den Stichpunkten dahinter. Oder war Oma mit im Bierzelt und gut drauf? Dann nicht?.

Die Methode gefällt mir, aber was mache ich mit den Bildern die ich bis jetzt schon anders abgelegt habe?

Das ging mir auch so. Ich habe habe es auch nicht von Anfang an so gemacht. Fangen Sie einfach an. Sie könnten sich jetzt einfach drücken und die älteren Bilder dort liegen lassen wo sie sind. Davon rate ich aber ab. Sie werden sich so schnell daran gewöhnen alles zu finden, dass Sie sich ärgern sobald ein älteres Bild gesucht wird. Spätestens dann werden sie diese entsprechend sortieren. Es ist auch kein großes Problem, denn die Bilder haben ja immer ein Datum dabei nachdem man sich richten kann. Es sei denn, sie haben nie das Datum in ihrer Kamera gepflegt oder eine Kamera die ständig Datum und Uhrzeit zurück setzt. Tja, da kann ich dann auch nicht helfen.

 

Mein Fazit:

Fotografieren macht Spaß. Heutzutage ohne „Film“ und „Abzug“ kostet es doch nur ein wenig Strom. Die Älteren werden wissen was ich meine. Man drückt ohne lange zu überlegen auf den Auslöser. Wer hat so nicht schon das eine oder andere schöne Bild bekommen. Mit dieser Methode ist das Fotarchiv flexibel und erweiterbar. Unabhängig von bestimmten System und sollte bei Bedarf in eine neue zukünftige Speichertechnologie überführt werden können. Denn auch daran sollte man denken: Unsere Datenformate sind einem Wandel unterlegen und nicht für die Ewigkeit gemacht.

 

 

Grüßli, Michael DG3NEC

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